Therapien

Wie bekomme ich meine Borreliose in den Griff? Bitte sprechen Sie immer alle Therapien mit Ihrem Arzt ab. Wir möchten Sie hier nur über Therapieansätze informieren, wir empfehlen es ausdrücklich nicht, sich selbst damit zu therapieren.

Wenn man schwer krank ist und wenig Hoffnung besteht, dann glaubt man doch, dass es irgendwo etwas gibt, dass einem helfen könnte und man klammert sich daran wie ein Insekt an einen Strohhalm, wenn ein starker Wind geht, nur um zu überleben.

Die folgenden Therapien sind eine Sammlung von Therapieansätze und dienen nur zur Aufklärung. Wir freuen uns, wenn Sie uns etwas über Ihre Therapie erzählen!

1. Antibiotika

Borrelien verfügen über verschiedene Tricks, sich gut geschützt im Wirt einzunisten. Das macht sie für Antibiotika schwer zu erreichen.

  • Borrelien verfügen über eine relativ langsame Reproduktionsrate.
  • Borrelien halten sich an Stellen im Körper auf, die vergleichsweise wenig mit Blut versorgt werden. Dadurch überdauern sie die Antibiose und breiten sich nach deren Absetzen von den Nischen her wieder aus.
  • Borrelien schaffen sich in der Zelle einen schützenden Säuremantel, der von verschiedenen Antibiotika nicht geknackt werden kann.
  • Borrelien können extra– und intrazellulär auftreten. Kein einzelnes Antibiotikum ist an beiden Orten wirksam.
  • Borrelien können Zysten bilden, die von wenigen Medikamenten angegriffen werden können. Nach Absetzen der Medikation konvertieren sie von der Zyste wieder zur aktiven Spiralform.

Bianca: Ich habe 28 Tage lang Minocyclin und vier Wochen lang Trimonase genommen. Bereits nach einer Woche ging es mir viel besser. Leider ist die Borreliose nach ein paar Monaten wieder ausgebrochen und ich habe die Therapie wiederholt. Zu den oben genannten Antibiotika habe ich Samento und Banderol  genommen. Es geht mir wieder gut. Ich hoffe, dass ich dieses Mal keinen Rückfall erleide.

2. Salz und Vitamin C

Die Salz und Vitamin C Therapie ist in Deutschland nicht akzeptiert und wird auch nicht empfohlen. Sie wurde in den USA entwickelt und beruht darauf, dass durch den gesteigerten Salz- und Vitamin C Gehalt, die Borrelien in einen osmotischen Schock verfallen und absterben.
Therapie
Zutaten:
o Vitamin C
o Hochwertiges Salz
o Wasser
Man beginnt mit einer täglichen Dosis von 1-3 g jeder Substanz pro Tag und steigert sich langsam zu 0,17 g/ kg Körpergewicht, d.h. bei 60 kg Körpergewicht sind es 10,2 g jeder Substanz pro Tag.
Am besten füllen Sie das Gemisch in eine Flasche mit Wasser und trinken diese über den Tag verteilt aus. Dabei ist darauf zu achten, dass man immer genügend Wasser trinkt!

3. Samento und Banderol

Banderol und Samento in Kombination wirken antibakteriell, antiviral, antimykotisch und antiparasitär.
Samento und Banderol dosiert man langsam auf: man beginnt mit 1 Tropfen morgens, abends steigert man auf 2 Tropfen, am anderen Tag nimmt man morgens 3 Tropfen, abends 4 Tropfen usw. bis man je 2 x 30 Tropfen erreicht hat.
Banderol nimmt man morgens und abends, Samento mittags und zur Nacht, d.h. immer zeitversetzt.

4. MED matrix / MED select

    • petechiale Saug- und Reflexzonen-Therapie zur mechanischen Gewebereinigung und Verbesserung der Drainage des interstitiellen Raumes (Pischinger) / Matrix / Mesenchym
    • Impuls-Gleichstrom-Behandlung zur Umpolung krankhaften Gewebes, um Regeneration anzuregen oder Entzündungen zu dämpfen
    • dynamische frequenzadaptierte Magnetfeldtherapie zur Revitalisierung der Zellfunktionen
    • System-Informations-Therapie zur Veränderung krankhafter Schwingungsmuster

5. MMS (Natriumchlorid)

Natriumchlorit (NaClO2) – auch bekannt unter dem Begriff MMS
Aufgrund einer Verfügung des Regierungspräsidiums Stuttgart (Juli 2014) wurde der Einsatz und die Empfehlung weitestgehend untersagt.
Ich möchte Sie dennoch über die umstrittene chemische Substanz informieren.
Angesäuertes Natriumchlorit ist ein wirksames antimikrobielles Mittel. Als Lösung ist Natriumchlorit (NaClO2) sehr basisch und stabil. Wenn es angesäuert wird, entsteht das Gas Chlordioxid (ClO2), das genauso wie Chlor riecht und wahrscheinlich das effektivste universal einsetzbare Mittel gegen Mikroben und Parasiten darstellt, das es gibt. Es tötet alle anaeroben Mikroben und Parasiten ab.
Orale MMS-Therapie
MMS wird aktiviert, indem auf einen Tropfen MMS je fünf Tropfen Säure gegeben werden. Dadurch wird Chlordioxid freigesetzt. Ursprünglich wurden Zitronensaft und Essig verwendet; inzwischen wird für gewöhnlich eine 10-prozentige Zitronensäurelösung genommen. Diese Lösung ist etwa fünf Mal so sauer und setzt entsprechend mehr Chlordioxid frei, was die antimikrobielle Wirkung verstärkt.
Nach drei Minuten wird das Glas zur Hälfte oder auch ganz mit Wasser aufgefüllt. Nun kann die Lösung getrunken werden. Der anfänglich starke, übelkeitserregende Geruch dürfte nach Auffüllen des Glases mit Flüssigkeit nachgelassen haben, da das übrige Chlordioxid in der Lösung verbleibt, anstatt in die Luft zu entweichen.
Nehmen Sie nie zeitnah zum MMS Antioxidantien als Nahrungsergänzungsmittel ein. Wenn die Mischung Ihnen zu säurehaltig ist, können Sie die Flüssigkeit kurz vor dem Trinken mit Natron teilweise neutralisieren. Fügen Sie aber nur eine kleine Menge Natron hinzu; die Mischung sollte immer noch ein wenig sauer schmecken.
Die Therapie kann auf zweierlei Weise angegangen werden:
Sie können mit einer niedrigen Dosis beginnen, die Sie jeden Tag um einen Tropfen erhöhen, bis sich leichte Übelkeit einstellt. Reduzieren Sie die Dosis dann um zwei Tropfen. Nach mehreren Tagen können Sie die Dosis erneut steigern. Arbeiten Sie sich allmählich auf die Standarddosis von ein bis drei Mal täglich 15 Tropfen hoch, und behalten Sie diese Dosis etwa eine Woche lang bei. Viele Menschen kommen allerdings gar nicht so weit, weil sie empfindlich werden und die Übelkeit schon bei geringen Dosen ohne hinreichende antimikrobielle Wirkung einsetzt.
Die Wirkung von NaClO2 ist so stark, dass sie bei geschwächten und sensiblen Menschen unangenehme Nebeneffekte hervorrufen kann, wenn anfangs eine zu hohe Dosis eingenommen wird. Dazu gehören Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit, Kopfschmerzen.

Die Anwendung durch medizinische Laien birgt große Gefahren für den Patienten!
MMS sollte also nie ohne medizinische Kontrolle genommen werden!

Ben: „Es gibt auch Leute die an nachweislich nicht funktionierende Wünschelrutengänger glauben. Da kann man aber nicht so viel kaputtmachen. Das schlimme ist, das die Opfer dieser Scharlatane bewusst ihre Gesundheit durch diesen Mist gefährden, der im besten Fall wirkungslos ist. Wenn man kein Glück hat und es einfach nur nicht wirkt, dann muss man mit starken Gesundheitsbeinträchtigungen rechnen. ich wäre dafür, dass solche Leute lebenslänglich hinter Gitter gehören.“

 Laura: „Hallo ich habe mir die cds Tropfen gekauft quasi das fertige Zeug wo ich nix mehr mixen Brauch aber irgendwo kann ich jetzt anschließend nichts heraus lesen wie ich diese genau anwende bei einem zb 0.25liter glas und einen Körpergewicht von 49kg Also wieviele Tropfen nimmt man nun genau??? O_o“

 

6. Procain-Basen-Infusion

  • 10 bis 15 Sitzungen
  • 2 bis 3 x pro Woche
  • 520ml 8,4%-ige Natrium-Bikarbonat-Lösung
  • 10ml 1%-iger Procain-Zusatz
  • an infusionsfreien Tagen z.B. Resodan, 3×1 vdE

7. Karde

Als Heilpflanze ist die Karde relativ unbekannt. Durch die Fähigkeit ihrer Wurzel gegen Borreliose zu helfen, gewinnt die Karde jedoch zunehmend an Bedeutung.
Die Kardenwurzel kann man als Tinktur oder Tee gegen Borreliose einsetzen, wenn eine Therapie mit Antibiotika nicht anschlägt oder auch begleitend zu einer Antibiotika-Behandlung.
Der Einsatzzweck der Karde gegen Borreliose ist hochinteressant, denn naturheilkundliche Methoden gegen diese Krankheit sind rar und selbst Antibiotika können oft nicht helfen.
Die Kardenwurzel soll auch generell eine Stärkung des Immunsystems bewirken.
Anwendung
Für eine einmalige Kur reichen 100ml Kardentinktur. Die Angaben zur Dosierung gehen auseinander. Eine vorsichtige Annäherung ist folgende Anwendung:
Man beginnt mit 3 x tgl. 5 Tropfen in einem Glas reinem Wasser (ohne Kohlensäure) und steigert dann jeden Tag um einen Tropfen bis man 3 x täglich 30 Tropfen erreicht hat. Verträgt man diese Dosierung gut, kann man sie noch 14 Tage fortsetzen. Wenn der Körper sehr stark mit Giften belastet ist, werden diese aus den gespeicherten Orten mobilisiert und können Unwohlsein hervorrufen. Dann reduziert man nach Erreichen der 30 Tropfen wieder tgl. um einen Tropfen bis man wieder bei 3 x tgl. 5 Tropfen angelangt ist.

8. Hyperthermie

Die Hyperthermie ist eine gezielte Überwärmung des Körpers mittels Infrarot A-Wellen. Diese Wärmeanwendung zählt zu den ältesten therapeutischen Verfahren in der Medizin. Die Ägypter haben schon diese Methode zur Heilung bei den Pharaonen praktiziert.
Ganzkörper-Hyperthermie Therapie „IRATHERM 1000“ mit wassergefilterten Infrarot-A-Wellen (Bestandteil des Sonnenlichts)
Die Hyperthermie ist eine gezielte Überwärmung des Körpers mittels Infrarot A-Wellen. Diese Wärmeanwendung zählt zu den ältesten therapeutischen Verfahren in der Medizin. Die Ägypter haben schon diese Methode zur Heilung bei den Pharaonen praktiziert.
In unserer Klinik wird die sogenannte moderate Ganzkörper-Hyperthermie angewendet, bei der die Körpertemperatur innerhalb von 45 Min. bis auf 39°C erhöht wird.
Bei diesem Verfahren liegt der Patient für 60 Minuten unbekleidet unter einem Tuch und Reflektionsfolie bedeckt auf einem Netz.
Dabei wird die Körperkerntemperatur bis 39°C langsam erhöht. Dieser Vorgang wird mit 3 Temperatursensoren am Monitor überwacht. Zusätzlich werden die Sauerstoffsättigung und der Puls ebenfalls am Monitor kontinuierlich über die gesamte Behandlungsdauer aufgezeichnet und gespeichert.
Die Besonderheit bei unserer Hyperthermie-Therapie ist eine gute Hautverträglichkeit der Wärmestrahlung durch Wasserfilterung. Weiterhin kann eine individuelle lokale Wärmezufuhr in Ort und Intensität erfolgen. Durch ein offenes Design ist eine Klaustrophobie zu verneinen. Ferner liegt der Patient durch die Netzlagerung nicht im eigenen Körperschweiß.
Die Wirkung der moderaten Hyperthermie liegt vor allem in der Perfusionssteigerung von Organen und Geweben. Dadurch werden die Körperzellen erhöht mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Eine weitere Wirkung ist die Entgiftung von Stoffwechselprodukten. Die Anregung des Immunsystems und des Hormonsystems ist ebenfalls gegeben.
Insgesamt werden folgende Indikationen zur Hyperthermie aufgezählt (durch medizinische Studien und unsere Erfahrungen bestätigt):

o Fibromyalgie (Schmerzreduktion und dadurch verminderte Einnahme von Schmerzmedikamenten)
o Chronische Schmerzen
o Migräne
o Verspannung der Muskulatur
o Chronische Entzündungen (chronische Borreliose)
o Rheumatische Erkrankungen
o Neurodermitis
o Regeneration bzw. Rehabilitation im Leistungssport (bei Sportlern schnellere Erholung der beanspruchten Muskulatur, Sehnen sowie Gelenke)
o In Verbindung mit Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie sowie Mineralstoff-Infusionen zeitverkürzte Heilung von akuten Verletzungen wie Zerrungen, Faserrissen sowie chronischen Erkrankungen wie Entzündungen, Schmerzen etc.
o Schnellerer Abbau von Laktaten bzw. Radikalen in der beanspruchten Muskulatur“
Quelle: http://chc-clinic.de/borreliose-therapie-hyperthermie.php

9. Phontontherapie

Photonen sind Lichtquanten, die physikalisch kleinsten Elemente des Sonnenlichts. Diese Elementarteilchen sind an die Energiequanten der elektromagnetischen Strahlung gebunden.
Durch die Photonentherapie ist die Zelle in der Lage, eingedrungene Bakterien (auch Viren und toxische Belastungen) aus der Zelle herauszutransportieren und so eine Normalisierung des Stoffwechsels herbeizuführen. Mit dem Eliminieren der Borrelien aus der Zelle kommt es zu einer Immunreaktion mit den Lymphozyten, die letztendlich die Borrelien vernichten. In dieser Phase bemerkt der Patient genau, dass sein Immunsystem reagiert; das können wir sehr deutlich an den regelmäßig durchgeführten Lymphozytentransformationstests erkennen.
Voraussetzung und Behandlung: Bionic 880 und Borreliose-Nosoden plus ggf. Original Borrelia afzelii Einstellung am Bionic 880: Power: 100 %; Frequenz: F3 (9,88); Zeit: 395 sec. (Es kann auch bei einigen Fällen notwendig sein, F1 (2,47) anstatt F3 (9,88) zu verwenden. Hierzu benötigt man besondere Testmethoden.)
Behandlung: Die Nosoden plus ggf. Original Borrelia afzelii werden 3 Finger unterhalb des Sternums befestigt. Dies führt zu einer nachweisbaren und messbaren Belastung des gesamten Organismus. Es werden dann folgende 8 Punkte behandelt: Beide Innenhandgelenke, beide Ohren, Frontalhirn (drittes Auge), 7. Chakra, Thymus, Solar plexus. Voraussetzung für einen positiven Behandlungserfolg ist die Applikation der Borrelien auf dem Solar plexus, da ansonsten keine zielgerichtete Reaktion stattfinden kann.
Im Durchschnitt reichen 5-7 Behandlungen aus.

10. Kolloidales Silber

Kolloidales Silber vernichtet Bakterien. Silber ist der beste natürliche elektrische Leiter. Deshalb eignen sich Silberkolloide auch so gut für therapeutische Anwendungen. In seiner kolloidalen Form kann es in einzellige Bakterien eindringen und dort das für die Sauerstoffgewinnung zuständige Enzym blockieren. So kommt der Stoffwechsel des Parasiten zum Erliegen und er stirbt ab. Erfahrungen haben jedoch gezeigt, dass intakte Hautzellen und – bei ordnungsgemäßer Anwendung – gesundheitsfördernde Bakterien durch die Verwendung von kolloidalem Silber kaum geschädigt werden.
Aktuelle Studien zeigen, dass kolloidales Silber bei Einzellern, Pilzen und Plasmodien sowie bei Pilzsporen und Würmern die Phosphataufnahme und die Durchlässigkeit der Zellmembranen hemmt oder verhindert. So kann kolloidales Silber entzündliche und allergische Reaktionen im menschlichen Organismus abmildern, indem es die Ausschüttung von Histaminen und Prostaglandinen unterdrückt.

11.  Hyberbarer Sauerstoff

Die Hyperbare Sauerstofftherapie impliziert einen Aufenthalt in einer Druckkammer, in der dem Patienten Sauerstoff unter erhöhtem Partialdruck tiefer ins Gewebe gepresst wird. Dadurch erfahren ca. 70% der Betroffenen Borreliose-Patienten eine anhaltende und signifikante Verbesserung des Gesamtzustandes.

12. intravenöse Laser-Therapie bei Borreliose

Nach Gasparyan L. lassen sich die Effekte der intravasalen LLLT nach einer Meta-
Analyse aus dem Jahr 2003 so zusammenfassen (Laser Irradiation of the blood,
Laser Partner-Clinixperience, 2003, 1-4):
o Stimulierung der spezifischen und unspezifischen Immunantwort
o Steigerung der Immunglobuline IgM, IgA und IgG
o Reduktion zirkulierender Immunkomplexe
o Steigerung der Phagozytose-Aktivität der Makrophagen
o Senkung des CRP
o Stimulation der Blutbildung bei gestörter Knochenmarks-Funktion
o Verbesserung der Verformbarkeit der Erythrozyten
o Senkung der Geldrollenbildung durch Regeneration des erythrozytären Membran-Potentials
o Verbesserung der Fließeigenschaft des Blutes (Rheologie) und damit der gesamten Durchblutung
o Reduktion der Thrombozyten-Aggregation
o Steigerung der Fibrinolyse
o Eröffnung von Mikrokapillaren und Förderung der Kollateralen-Bildung
o Erhöhung der Sauerstoff-Aufnahme und –Sättigung des Blutes
o Verbesserung der arterio-venösen Sauerstoffbilanz
o Aktivierung des antioxidativen Enzymsystems
o Stabilisierung der Lipid-Oxydase in den Zellmembranen
o Stimulation von intrazellulären DNA-Reparatur-Mechanismen
o Aktivierung von Entgiftungs-Enzymen in der Leber (Phase I und II)
o antiallergische, antiarrhythmische, antibakterielle, spasmolytische und analgetische Wirkung (je nach Grundstörung )
o Reduktion der Nebenwirkung von Chemotherapien und Bestrahlungs-Behandlungen (vor allem Vermeidung oder Abschwächung des sog. Fatigue-Syndroms)
o Verbesserung der Gewebetrophik
o Normalisierung der nervalen Erregbarkeit, vor allem des vegetativen Nervensystems, durch Regeneration des normalen Membran-Potentials
o Verbesserung des mitochondrialen Gesamt-Stoffwechsels mit Entwicklung von „Giant-Mitochondria“ (Riesen-Mitochondrien)
o Unterstützung der Re-Differenzierung von Tumorzellen
o Steigerung der enzymatischen Aktivität der mitochondrialen Atmungskette und Erhöhung der ATP-Produktion
o Steigerung der Funktion des Hypothalamus und des limbischen Systems im Gehirn
o Verbesserung der allgemeinen Leistungsfähigkeit und Vigilanz
o deutlich stimmungs-hebende Effekte (v.a. Gelblaser mit 589nm)
o Verbesserung des Schlafverhaltens
Therapie: 2 bis 3x pro Woche, insgesamt 10 bis 15 Sitzungen
• 447nm, blau, 100mWatt, 30 Minuten, ggf. nach Riboflavin-Infusion
• 589nm, gelb, 100mWatt, 30 Minuten, ggf. nach Hypericin-Infusion
• Artemisia annua (einjähriger Beifuß)
Artemisinin besitzt eine Peroxid-Lacton-Struktur, bei hoher intrazellulärer Eisen-Konzentration zerfällt Peroxid in freie Sauerstoff-Radikale und diese freien Radikale zerstören intrazelluläre Parasiten (Borrelien, Plasmodien etc.). Dadurch wird der Gesamt-Borrelien-Last im Organismus gesenkt.
Dosierung: ca. 5-10mg / kg KG / Tag
Dauer: 3-4 Monate

13. Stevia

Ein starkes Extrakt aus Stevia soll starke antibiotische Aktivität gegen Pathogen (Borrelia Burgdorferi) ausweisen.
In einer Studie der „Universtiy of New Haven, West Haven, CT“ wurde ein Alkohol- Extrakt aus Stevia Blättern mit herkömmlichen Antibiotika gegen Borrelien verglichen.
Stevia Extrakt selbst herstellen:
Stevia Blätter hacken und mit Doppelkorn Übergießen, bis die Blätter vollständig bedeckt sind. Zwei Tage ziehen lassen, dann abseihen und in Tinktur Flaschen umfüllen.


Herxheimer-Reaktion

Die Herxheimer-Reaktion, Kurzname „Herx „, ansonsten auch als Jarisch-Herxheimer bezeichnet, ist ursprünglich ein Phänomen, das bei der Behandlung von Syphilis beobachtet wurde, aber später auch bei anderen Krankheiten. Als allgemeiner Begriff wird diese als eine vorläufige Zunahme von Symptomen beschrieben, wenn antisyphilitische Medikamente (Antibiotika) verabreicht werden.
Was über die Borreliose-Herxheimer bekannt ist oder spekuliert wird, wird wegen der Tatsache, daß beide Krankheiten von derselben Bakterienart (Spirochäten) – dem Syphiliserreger Treponema pallidum und dem Borrelioseerreger Borrelia burgdorferi – verursacht werden, stark auf die Reaktionen, die bei Syphilis bekannt sind, bezogen. Die Herxheimer-Reaktionen bei Borreliose sind aber zu jenen, die bei der Syphilis beobachtet werden, unterschiedlich, besonders hinsichtlich Zeitpunkt, Häufigkeit und Dauer, wie unten erwähnt.
Es wird angenommen, dass die Ursache der Herxheimer bei Borreliose durch Endotoxin-Freisetzung ausgelöst wird. Das sind Toxine innerhalb der Spirochäte, die freigesetzt werden, wenn die Borrelien abgetötet oder aufgebrochen werden. Dies könnte eine direkte Folge des Toxins oder die Immunantwort des Körpers darauf sein.
Maßnahmen gegen Herxheimer- Reaktion
• Gesunde Ernährung, viel frisches Gemüse, Obst, Rohkost
• Magnesium (zeitlichen Abstand bei Antibiotika- Einnahme beachten!)
• Mineralstoffe
• Heilerde
• Chlorella oder Spirulina sind besonders gute Quellen für Mikronährstoffe, wirken entgiftend und binden Schwermetalle.
• Vitamin B-Komplex, inkl. B6 und B12
• Aktivkohle, zur Bindung sämtlicher Gifte von chemischen Belastungen, abgetöteten Bakterien, überschüssigen Säuren etc. Zeitlich versetzt zu den Ergänzungsmitteln einnehmen.
• Baden in Natron

Testungen

Blutuntersuchungen sind Krücken, weil jedes Labor einen anderen Test verwendet. Es gibt circa 30 verschiedene Testsysteme mit unterschiedlichen Antigenen. Daher: Ein positiver Test beweist die Borreliose nicht und ein negativer schließt sie nicht aus. Das gilt auch für die Liquor (Nervenwasser)-untersuchung.

Zeckentest (PCR)

Im Idealfall sollte jede einzelne Zecke auf Borrelien, Rickettsien, Besien, Ehrlichien und ggf. FSME-Viren hin untersucht werden.
Auch tote Zecken können untersucht werden.
Sie müssen die Zecke oder die Zeckenteile mit Klebeband auf Papier fixieren und einem Labor zuweisen.
Risiko-Abschätzung und therapeutische Prophylaxe sind nur durch frühzeitigen Erregernachweis möglich.

LTT (Lymphozyten-Transformations-Test)

LTT ist die Prüfung der zellulären Immunantwort des Organismus auf Borrelien-Antigene in vitro (im Labor).
Die Testung der aktuellen Proliferation der Patienten-T-Lymphozyten auf drei bis vier definierte Borrelien-Antigene werden durchgeführt.

  • Aussage über Aktualität und Aktivität der Infektion
  • Nachweis einer akut Behandlungsbedürftigen Borreliose auch bei chronischer Verlaufsform (Re-Aktivierung + Re-Infektion)
  • Therapiekontrolle zur Objektivierung der Entzündungslage

IgM + IgG (Borrelien-Serologie)

  • Blutabnahme nicht vor 6-8 Wochen nach dem Zeckenstich
  • in den ersten 3-4 Wochen nur Anstieg nicht borrelien-spezifischer Immunglobuline der Klasse M (IgM)
  • erst nach 6-8 Wochen ggf. verwertbare spezifische IgG-Titer
  • Therapie-Indikation allein mit IgG-Titer-Bestimmung unsicher
    IgG-Messung zur Verlaufskontrolle ohne verwertbare Aussage

Weitere Testungen bei chronischer Borreliose

• LTT-Borrelien
• ATP + AGE (Advanced Glycation Endproducts, Routine-Analytik neu Sommer 2015)
• TNFalpha (Schlüssel-Zytokin der Inflammation)
• RANTES (CCL-5, bei V.a. ZK-Herdbelastung [NICO])
• MDA-LDL (oxidiertes LDL-Cholesterin, Marker für oxidativen Stress, Elektronen-Mangel))
• Nitrotyrosin (Tyrosin + Peroxinitrit, Marker für nitrosativen Stress, Elektronen-Mangel)
• Histamin (Mastzell-assoziierte Inflammation, MCAS, HIT, Dysbiose)
• IP10 (Interferon-gamma-induced Protein 10, TH1-Immunaktivierung der Makrophagen)
• intrazelluläres Glutathion (Mangel durch Borrelien-Toxine)
• Dunkelfeld-Mikroskopie (Milieu-Diagnostik) + intestinale Mikro-biota inkl. Mucosa-Parameter
• Hämatokrit

Unterschiede zwischen IDSA und ILADS

http://www.verschwiegene-epidemie.de/wp-content/uploads/2011/09/Unterschiede-der-Positionen-von-IDSA-und-ILADS-.pdf